Spread Voicings

Spread Voicings wurden durch Pianisten wie beispielsweise Bill Evans besonders populär. Seine offenen, transparenten Klangbilder prägten den modernen Jazzpianostil nachhaltig. Heute gehören Spread Voicings zum Standardrepertoire des Jazz-Pianos.

Spread Voicings verteilen die Akkordtöne über einen größeren Tonumfang über beide Hände. Das Ergebnis ist ein offener, transparenter und typisch jazziger Klang.

Die untenstehende Technik ist natürlich keine Regel, sondern ein möglicher Einstiegspunkt um sich dem Thema anzunähern.

Spread Voicings linke Hand

Grundton mit Finger 5

plus Septime mit Daumen

ODER Terz mit Finger 3

(bei Sus4 Quarte mit Finger 4)

Spread Voicings rechte Hand

Melodieton zuoberst

plus Terz

ODER Septime mit Daumen

und zwar jeweils das Intervall, was mit der linken Hand nicht gespielt wird

Tonverdoppelungen möglichst vermeiden

Vorschlag zum Ausprobieren

Standard - Never let me go