Fingersatz

Ein guter Fingersatz ist das A und O eines guten Spiels.

Der Fingersatz ist aber etwas absolut persönliches. Es gibt da nicht einfach richtig oder falsch. Der Fingersatz ist auch wesentlich abhängig von persönlicher Anatomie der Hände oder von Handicaps der Hände etc.

Den Fingersatz muss man sich immer persönlich heraussuchen und man tut gut daran, diesen frühzeitig im Übeprozess eines neuen Stückes zu fixieren.

Ein paar Tips (nach meiner persönlichen, vielleicht falschen Einschätzung) sollen helfen, sich einen guten Fingersatz herauszusuchen.

Weisse Tasten

Rechte Hand: Beginne auf einer weissen Taste eine Skala, einen Lauf, eine Melodie zumeist mit dem Daumen und spiele bis zum dritten Finger durch. Untersetze dann den Daumen nach dem dritten Ton, falls der vierte Ton auch eine weisse Taste ist. Falls der 4. Ton eine schwarze Taste ist, dann untersetze erst nach dem vierten oder sogar erst fünften Ton. Kombiniere das Konzept mit dem unten dargestellten System für schwarze Tasten.

Linke Hand: Beginne mit dem 5. Finger und spiele durch bis zum Daumen, wenn der Daumenton ebenfalls weiss ist. Übersetze dann den 3. Finger oder den 4. Finger. Kombiniere dieses Konzept mit dem oben dargestellten System für weisse Tasten.

Schwarze Tasten

Rechte Hand: Für die Zwillinge nimm Finger 2 und 3. Egal ob beim Beginn oder Durchlauf. Für die Drillinge nimm Finger 2, 3 und 4.

Linke Hand: Für die Zwillinge nimm Finger 3 und 2. Für die Drillinge nimm Finger 4, 3 und 2.